Caritas Allgäu

Herzlich Willkommen

Was für die Caritas zählt, ist der Mensch. Der Ansatz unserer Arbeit ist, sich den Menschen in leiblicher und seelischer Not und in sozial ungerechten Verhältnissen zuzuwenden, die Eigenkräfte der Betroffenen zu stärken und so Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Ebenso wichtig ist es uns, als Christen öffentlich für Schwache und Benachteiligte einzutreten. Hier im Oberallgäu und der kreisfreien Stadt Kempten arbeiten  knapp 200 hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (und etwa ebenso viele im außerberuflichen, freiwilligen Engagement) für ein hohes Niveau der Arbeit der Caritas.

Links zu den weiteren Caritasstellen im Allgäu gibt es unter "Wir über Uns"

Beratung & Hilfe

Kemptner Mitarbeiter treffen Caritaspräsident Dr. Neher

Zur Installation des neuen Stadtpfarrers in St. Lorenz, Dr. Ehler, reisten viele Würdenträger und Gäste von nah und fern nach Kempten. Nach dem wunderschönen Gottesdienst folgte der Empfang im Pfarrsaal. Uwe Hardt, Geschäftsführer des Caritasverbandes Kempten-Oberallgäu und seine Mitarbeiter freuten sich besonders über das unerwartete Treffen mit Caritas Präsident Dr. Peter Neher. Als ehemaliger Pfarrer der Pfarrei Christi Himmelfahrt wolle er es sich nicht nehmen lassen, bei der Installation in Kempten dabei zu sein.

Hilde-Schüler beim Aktionstag für Menschen mit Behinderung

Bei wechselhaftem Wetter machten wir - 4 Schüler des Projektseminars „Erstellen des Online-Stadtführers Kempten für uns alle“- uns am Donnerstag auf den Weg zum Forum. Da dort der jährliche Aktionstag für Menschen mit Behinderung stattfand waren auch wir eingeladen, dabei zu sein. Wir wussten nicht, was genau uns dort erwarten würde, aber dieser Tag übertraf unsere Vorstellungen. Wir hatten z.B. die Chance, mit Menschen mit
verschiedenen Behinderungen bzw. mit Betreuungspersonen Interviews durchzuführen, sowie an einem Rollstuhl-Basketball Match teilzunehmen, welches uns viele neue Erfahrungen und eine Menge Spaß bereitete. Außerdem gab es die Möglichkeit unter Anweisung einen schwierigen Parcour im Rollstuhl zu durchfahren.

Eröffnung des „Caritas-Laden“

Orientiert an dem Prinzip der „Tafeln“ werden jetzt auch in Sonthofen qualitativ einwandfreie Nahrungsmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden können, an Menschen mit geringem Einkommen abgegeben.  Einkaufsberechtigt ist jeder, der einen Caritas-Sozialausweis besitzt.

Dank intensiver Vorbereitung, vielen Sonthofer Lebensmittelsponsoren  und einem von der Stadt Sonthofen bereitgestellten vorläufigen Verkaufsraum, konnte  der „Caritas-Laden“ mit seinen 14 ehrenamtlichen Helfern seine Tätigkeit beginnen.


"Betreuungsgeld ist nicht nur unsozial."

Manuela Masal

Schon Ursula von der Leyen bezeichnete die Pläne während ihrer Amtszeit als Familienministerin als „bildungspolitische Katastrophe“. Nicht wie Betreuungsgeld ausbezahlt wird und ob dies ungerecht ist, sollte diskutiert werden. Vielmehr stellt sich die Grundsatzfrage nach dem Sinn des Betreuungsgeldes.

"Ein schönes Taschengeld" - Das Betreuungsgeld erhält ein neues Adjektiv: unsozial

Wenn die Medienberichte stimmen, soll das Betreuungsgeld auf den Regelsatz von Hart-IV Empfängern angerechnet werden. Bei dieser Meldung entwickeln sich familienpolitische Szenarien, die geradezu zum Fremdschämen auffordern.

Eine Szene beschreibt Frau M. Ihr Mann arbeitet erfolgreich in der Industrie, sie selbst ist freie Mitarbeiterin in einer Beratungsagentur. Ihre Gehälter ermöglichen es, eine Kinderfrau zu bezahlen, die auf den einjährigen Julius aufpasst. Frau M. bekommt nun - sie verzichtet ja auf den Krippenplatz - ein monatliches Betreuungsgeld geschenkt.

Dann lebt da noch Frau Z. in ihrer Zweizimmerwohnung. Alleinerziehend und ohne Arbeit kümmert sie sich um die zweijährige Tochter Saskia. Natürlich erhält auch sie das Betreuungsgeld - die gleiche Summe wird ihr aber von der Grundsicherung abgezogen.

Was für Frau M. ein schönes Taschengeld ist, ist für Frau Z. nichts. Nicht nur zu wenig, sondern schlichtweg nichts.

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