Caritas Allgäu

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Caritasarbeit ist für uns nicht nur ein Job

Beim Bau eines Doms wird drei Steinmetzen die gleiche Frage gestellt: Was tust du? Der erste antwortet: "Ich bin Steinmetz und fertige wunderschöne Steine." Der zweite sagt: "Ich verdiene mein Geld." Der dritte entgegnet: "Ich baue eine Kathedrale."

Mitarbeiter wie diesen dritten Steinmetz wünscht sich jedes Unternehmen. Menschen, die das große Ganze im Blick haben und ihr Engagement darauf ausrichten. Menschen, die ein gemeinsames Ziel erreichen wollen, die Vorbild sind und andere inspirieren.

Dieser Typus von Mitarbeiter ist sozusagen ein Arbeitnehmerunternehmer. Solche Mitarbeiter sichern die Zukunft unseres Verbandes. Sie sind der wahre Grund für das Klima bei uns - und nicht irgendwelche Sozialleistungen oder Erfolgsprämien.
Unser Verständnis des gemeinsamen Dienstes lebt von den Vorbildern, also allen Angestellten. Sozialkompetenz ist bei uns nicht nur schmückendes Beiwerk in Stellenanzeigen und wird im Mahlwerk des stressigen Alltagsgeschäfts zerrieben.

Aufgabe aller ist es, die Kollegin, den Kollegen zu fragen: Mensch warum tust du deinen Dienst? Wie geht es dir? Was brauchst du, um zufrieden arbeiten zu können?

Wenn ich aber erwarte, dass Mitarbeiter sich mit der Caritas als christlichem Unternehmen und seinen Zielen identifizieren, können dann die Mitarbeiter nicht auch erwarten, dass das Unternehmen sich für ihre Persönlichkeiten echt interessiert?
Denn nur wenn ich verstehe, was den Einzelnen antreibt, was ihn besonders macht und welche Stärken er hat, kann ich diesen Mitarbeiter optimal einsetzen. So bekomme ich Steinmetze, die eine Kathedrale bauen.