Caritas Allgäu

Archiv Thema des Monats

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Die Adventszeit hat begonnen. Und schon geht es wieder los mit der Jagd auf Geschenke und dem vorweihnachtlichen Stress. Jedes Jahr sollen die Geschenke noch größer, toller und teurer werden. Ist das wirklich Weihnachten?

Integration durch gute Ehrenamtsarbeit im Oberallgäu

Immer mehr Flüchtlinge kommen ins Oberallgäu. Bis zu 1.500 werden es bis zum Jahresende sein. Umso wichtiger ist es, dass die Menschen, die hier Asyl suchen, schnell in die Gemeinden integriert werden. Dass sie in einem positiven Klima ankommen und aufgefangen werden und es keine Konflikte gibt mit den Bürgern vor Ort. Das Landratsamt setzt dafür vor allem auf ein gut koordiniertes Netzwerk Ehrenamtlicher und arbeitet dafür mit der Caritas Kempten-Oberallgäu zusammen, die die ehrenamtliche Arbeit initiieren, vernetzen und koordinieren soll. Mit Projekten vor Ort möchte man dafür sorgen, dass die Ehrenamtlichen eine gute und zielgerichtete Arbeit leisten können. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Arbeit mit den Bürgern in den Gemeinden, in denen noch keine Flüchtlinge angekommen sind.

Caritas-Herbstsammlung vom 29.09. bis 06.10.2013

Das Leben hat nicht nur eine Schokoladenseite. Jeder kann schnell ins soziale Abseits geraten. Die Firma meldet Insolvenz an, und man verliert seinen Arbeitsplatz. Ein Unfall oder eine Krankheit kann zur Arbeitsunfähigkeit führen. Ein Todesfall in der Familie stellt alle Zukunftspläne auf den Kopf. Eine Unwetterkatastrophe zerstört all das, was man bislang mühevoll aufgebaut hat. Die Liste könnte beliebig fortgesetzt werden. Am Ende steht immer ein verzweifelter Mensch, der nicht mehr ein und aus weiß.

Weitere Infos unter: www.caritas-augsburg.de/caritassammlung

Mitgliederversammlung 2013 des Caritasverbandes Kempten-Oberallgäu e.V.

Am Mittwoch, den 05. Juni 2013, lädt der Caritasverband um 20:00 Uhr alle Mitglieder ein, sich über die letztjährigen Tätigkeiten und künftig Geplantes zu informieren. Auf der Tagesordnung steht neben den Berichten der Vorstände auch eine Satzungsänderung und die Festlegung der Mitgliedsbeiträge. Die Versammlung findet diese Jahr im Caritas Sozialzentrum St. Hildegard in Sonthofen statt.

Werner Hiltensberger

ist 51 Jahre alt und kommt seit ca. 3 Jahren zur tatkräftigen Unterstützung in der Werkstatt. Er kommt dreimal wöchentlich entweder mit dem Bus oder mit seinem Motorroller aus St. Mang. Auf dem Foto sehen wir ihn bei der Arbeit am Bowldergerät gebaut, das gleich am Samstag, 27. April beim Aktionstag in Sonthofen zum Einsatz kam. Dienstags hilft er beim Mülltransport zum Wertstoffhof. Aufgrund seiner Erkrankung hatte er seinen Arbeitsplatz verloren, hier findet er eine Beschäftigung und soziale Kontakte, damit er nicht nur „daheim rumhockt“. Vielen Dank Werner für deinen Einsatz und bitte weiter so! Wir freuen uns auf weitere spannende Projekte.

Inklusion in aller Munde

Wie bitte? Was ist das? Wer ist gemeint? Wozu das Ganze?

Wenn wir Inklusion hören, denken wir zuerst an Menschen mit Behinderungen, die „exklusiv“ arbeiten und leben, für die wir integrative Maßnahmen ergreifen, um die Ausgrenzung einzugrenzen. Inklusion meint aber mehr, meint ganz grundsätzlich die Teilhabe aller Menschen – gleich welcher Herkunft und mit welchen Besonderheiten. Um eine inklusive Gesellschaft zu ermöglichen, müssen sich alle ändern. Um diesen Unterschied zwischen Integration und Inklusion kennenzulernen, braucht es Erfahrungen.

Zum neuen Angebot des Caritasverbandes Kempten-Oberallgäu e.V.

In den Zeiten des demografischen Wandels werden immer flexiblere Betreuungsformen benötigt, die die unterschiedlichen Lebensentwürfe und Lebenssituationen von Senioren in den Blick nehmen sollten. Heutzutage wollen Menschen auch im Alter in ihrem gewohnten Umfeld bleiben. Dafür sind anpassungsfähige Unterstützungsangebote erforderlich.
Auf diesem Hintergrund hat der Caritasverband Kempten-Oberallgäu e.V. das Projekt "Begleitet Wohnen im Alter" entwickelt und bietet es für Kempten und das Oberallgäu an: Als Alternative zur stationären Wohnform gewährleistet das betreute Wohnen eine möglichst lange, optimale Versorgung zu Hause.
Wie das?

Zur Caritas-Jahreskampagne 2013

Hier wuselt es: am, unter, zwischen Tischen und Stühlen befinden sich Krabbelkinder, Väter und Mütter in regem Austausch. Hier im Citycafé, das vom Familienzentrum und der Cityseelsorge geführt wird, öffnet sich ein kleines Universum, in dem vieles möglich ist: Eltern finden hier eine zuverlässige Anlaufstelle, um bei anderen Eltern Solidarität zu erfahren und können Rat und Hilfe einholen; hier ist auch ein guter Treffpunkt für den "Begleiteten Umgang", bei dem Sozialpädagogen der Caritas die Begegnung zwischen Kindern mit ihrem getrennt lebenden Elternteil begleiten; hier sind auch beratende oder seelsorgerliche Gespräche möglich mit Schwester Reijnholda, einem Sozialarbeiter oder einem Ehrenamtlichen. An diesem Ort dürfen auch mal Tränen fließen, nicht nur bei den Kleinsten. Was hier alles möglich ist, steht in engem Verhältnis zur diesjährigen Caritaskampagne, die zu tatkräftiger Unterstützung von Familien aufruft.

Zum neuen "Demenzzentrum Kempten"
Demenz. Eine erschreckende Diagnose. Sie bewirkt tiefgreifende Veränderungen im gewohnten Leben von Erkrankten und ihren Angehörigen. Oft lösen die Diagnose und ihre Folgen Angst und Verzweiflung aus. Vergebliches Hoffen, dass es vielleicht doch nicht so schlimm wird, zunehme Isolation vom Freundes- und Bekanntenkreis - an Demenz Erkrankte und ihre Angehörigen befinden sich, herausgerissen aus dem Alltagsleben, in Not- und Sondersituationen, in denen sie sich oft selbst nicht mehr zu helfen wissen.
Das "Demenzzentrum Kempten" fängt die Nöte und Ängste von Betroffenen und Angehörigen auf. Demenziell Erkrankte werden hier liebevoll aufgenommen und angemessen gefördert, pflegende Angehörige in ihrer Begleitung der Erkrankten umfassend geschult, entlastet, gestärkt.

Zum Initiativkreis "Inklusion" des Caritasverbandes Kempten-Oberallgäu

"Barrierefrei" - diesen Ausdruck kennen wir alle und denken wohl als erstes an Rollstuhlfahrer und Umbaumaßnahmen an öffentlichen Einrichtungen. Klar, Rollstuhlfahrer sollen sich ja frei bewegen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.
"Barrierefrei" sollte aber viel weiter gefasst werden. Ein "Recht auf Teilhabe an sämtlichen Lebensbereichen" betrifft letztlich alle. Jeder Mensch ist anders, jeder bringt eine unterschiedliche Lebensgeschichte und andere Eigenheiten mit. Da sollte es doch eine positive Herausforderung sein, sie anzuerkennen und das Vorhandensein von Unterschieden als Normalität zu begreifen!
In letzter Zeit ist viel von "Inklusion" die Rede. Dieser Begriff bedeutet, dass die ganz eigene Unterschiedlichkeit von mir zu wiederum ganz individuellen Anderen anerkannt und gewürdigt wird. Die Gesellschaft ist aufgerufen, Strukturen zu schaffen, in denen Personen mit Besonderheiten (und die haben wir ja alle) diese einbringen können. Da spielt es keine ausgrenzende Rolle mehr, ob ich Asylbewerber bin oder ein Handicap habe, ob ich Mutter von sieben Kindern oder Langzeitarbeitsuchender bin. Alle Personen haben ein Recht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Da ist Handeln gefragt!

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