Caritas Allgäu

Pflegestützpunkt

Caritas Oberallgäu PflegestützpunktWenn Menschen pflegebedürftig werden, brauchen sie und ihre Angehörigen eine gute Beratung. Unser Dienst hilft ihnen in persönlichen, finanziellen, bürokratischen und sozialen Fragen.

Unsere Dienste für Sie:

  • Beratung über Hilfsangebote, Vermittlung von Hilfen
  • Beratungen zu Leistungen der Krankenkassen, Pflegekasse, Sozialhilfeträger
  • Hilfestellung bei Anträgen
  • Hilfestellung zur Aufrechterhaltung sozialer Kontakte
  • Beratung und Hilfe bei der Beschaffung von technischen Hilfsmitteln
  • Beratung zur Wohnraumanpassung
  • Hilfestellung bei der Suche nach einem Pflegeplatz
  • Unterstützung und Beratung pflegender Angehöriger
  • Gesprächskreise für pflegende Angehörige

 

Die Beratung erfolgt unabhängig und ist für Sie selbstverständlich kostenlos.


Wenn alles anders wird

Die meisten Menschen fürchten sich vor dem Älterwerden. Dinge verändern sich, Fertigkeiten gehen verloren, die früher selbstverständlich waren. Wird man mit altersbedingten Einschränkungen konfrontiert, verunsichert das. Betroffene und Angehörige gleichermaßen. Damit in dieser Situation niemand alleine bleiben muss, gibt es die Beratung rund ums Älterwerden der Sozialstation.

Frau H. hat vor kurzem ihren 80. Geburtstag gefeiert. Ein großes Fest, bei dem die gesamte Familie zusammenkam. Da fiel ihrer Tochter auf, dass bei Frau H. sich einiges verändert hat. Dinge, die sonst selbstverständlich waren, die blitzsaubere Küche, das selbstzubereitete Festtagsmenü, sogar die gründliche Körperpflege, haben nachgelassen. Die einst gesellige Frau mag nicht mehr unter Leute, ist nervös, wenn sie die schützenden vier Wände verlassen soll. Öfters vergisst sie, wo sie den Hausschlüssel hingelegt hat. Es sind die unterschiedlichsten Anzeichen, die das Älterwerden vor Augen führen. Es zeichnet sich ab, dass Frau H. sehr bald ihren Alltag nicht mehr wird allein bewältigen können. Spätestens jetzt gibt es bei ihren beunruhigten Angehörigen einigen Klärungsbedarf. Wie groß ist die Einschränkung? Wie oft braucht sie Unterstützung? Was ist, wenn die Mutter z.B. durch einen Sturz schwerst pflegebedürftig wird? Wie ist die Hilfe zu finanzieren und welche Stellen müssen dafür kontaktiert werden?

Klarheit schaffen – Sicherheit bekommen

Als Pflegedienstleiter stehen wir den Angehörigen und der Betroffenen als Ansprechpartner zur Verfügung, informieren sie allgemein über alle Dienstleistungen der Sozialstation, helfen ganz konkret z.B. durch den Dschungel der Pflegeversicherung und schlagen eine mögliche Planung und Organisation der Pflege vor. Erstes Ziel im Rahmen der Betreuung bleibt dabei immer, die Selbstbestimmung des betreuten Menschen zu bewahren. In enger Absprache mit ihrer Angehörigen erstellen wir schließlich einen Pflegeplan für Frau H., der die Dinge berücksichtigt, die sie noch selbst leisten kann. Falls es zu akutem Behandlungsbedarf kommen sollte, sichern wir in Kooperation mit dem Hausarzt die optimale Pflege und Versorgung der Patientin und begleiten den Heilungsverlauf. So können Frau H. und ihre Tochter den Herausforderungen des Älterwerdens etwas gelassener entgegen blicken.