Caritas Allgäu

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Christi Himmelfahrt

Caritas hat in den Räumen der ehemals selbständigen Pfarrei ein Angebot für Kranke, Angehörige und Begleiter geschaffen - Auch das Gotteshaus wir weiter genutzt.

Bürgertreff Sonthofen wählt Sprecherkreis

Der Gedanke, einen Bürgertreff für Sonthofen und Umgebung zu gründen, kam Ende der 1990-ger Jahre ursprünglich aus der Projektgruppe "Soziale Stadt Sonthofen". Zusammen mit Karin Henser vom Frauenbund, der Pfarrhelferin Renate Rädler und dem Geschäftsführer des Caritasverbandes Uwe Hardt wurde für den Bürgertreff ein Konzept entwickelt.

Heute gibt es mittlerweile 10 verschiedene Angebote im Bürgertreff Zahnrad. Alle werden ehrenamtlich geleitet.

"Worte zählen bei uns wenig. Unsere Gottesdienste konzentrieren sich vor allem auf das, was man sehen, riechen, hören und begreifen kann." Friederike Ballek-Konz, Mitarbeiterin beim neuen Projekt "Ökumenische Gottesdienste für Demenzkranke und ihre Angehörigen" erklärt, wie auch verwirrte Menschen spirituell angesprochen werden können. Tröger des Projektes ist die Caritasstelle Kempten in Zusammenarbeit mit dem katholischen und evangelischen Dekanat Kempten.
Das Bild zeigt: Dr. Armin Ruf von der Caritas, Friederike Ballak-Konz und Pastoralreferentin Ursula Liebmann-Brack.

Aktionskreis und City-Management für mehr Service

Ein Kind hat den Schulbus verpasst und will zu Hause anrufen, eine ältere Frau muss dringend auf die Toilette oder ein Mann hat sich verletzt und braucht ein Pflaster: Mitten in der Stadt kommt es immer wieder zu kleineren Notfällen - nichts für die Polizei sondern etwas für hilfsbereite Menschen. Dafür suchen jetzt der Aktionskreis Familienfreundliches Kempten (AFK) und das City-Management "Die helfende Hand": Geschäfte oder Einrichtungen, die sich zu alltäglichen Hilfestellungen bereit erklären und dies mit einer Plakette an der Eingangstür auch nach außen demonstrieren. Bei der Aktion mit dabei sind auch das Familienzentrum und die Caritas.

Stadt verschickt Gutschein für Kurse

Post von der Stadt flattert gewissen Eltern aus Kempten ab Freitag in den Briefkasten: "Wer ein Neugeborenes bekommt oder ein Kind adoptiert, erhält von uns den neuen Elterngutschein", erklärt Jugendamtsleiter Thomas Reuß. Damit will die Stadt Eltern unterstützen, die "sich in der neuen Lebensituation mit wachsenden Anforderungen zurechtfinden" sollen.

Auch in Dietmannsried gibt es nun die ehrenamtlichen Helfer

Nach Altusried und Sonthofen, will nun auch Dietmannsried mit dem Projekt starten. Alle Standorte suchen nach weiteren ehrenamtlichen Helfern.

"Wir haben zunächst über der Pfarrgemeinderat von familiären Notfällen in unserer Gemeinde erfahren", erzählt die Vertreterin des "Netzwerkes Familie", Angelika Dill aus Dietmannsried. "Daraufhin wurden wir mit mehreren Projekten aktiv. Die Anforderungen sind jedoch gewachsen und gehen nun über ein rein ehrenamtliches Engagement hinaus."

Bahnhofsmission bietet neuen Service an

Damit ältere Menschen am Fahrkartenautomat künftig nicht mehr verzweifeln, bietet die Bahnhofsmission ab jetzt Hilfe beim Lösen der Tickets an den Automaten an. Zwei ehrenamtliche Mitarbeiter sind unter der Woche immer von acht bis 16 Uhr da, um zu assistieren. Auch samstags ist dieser Service bei vorheriger Anmeldung über das Telefon möglich.

Damit die Bahnhofsmission ihren Service auch weiterhin ausbauen kann, werden ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht, die die Fahrgäste unterstützen können.

Landkreis soll Freiwilligenagentur weiter fördern
Der Landkreis Oberallgäu soll laut Empfehlung des Kreis-Sozialausschusses die Freiwilligenagentur Oberallgäu mit 40.000 Euro pro Jahr ab 2012 bezuschussen. Bisher finanzierte sich die 2009 gegründete Initiative jährlich durch Mittel des Landkreises (15.000 Euro) der Städte Sonthofen und Immenstadt (insgesamt 13.000 Euro) sowie 20.000 Euro au der Leader-Förderung, die aber heuer ausgelaufen ist.

In der Oberstorfer Straße in Sonthofen verkaufen Ehrenamtliche in einem Geschäft Lebensmittelspenden
"Wenn jeder des anderen Last mitträgt, tragen alle nur noch halb so schwer." Bei der Eröffnung des Sonthofer Caritas-Ladens lobte Dekan Anton Siegel die Initiative von Stadt und Caritas, die Menschen mit kleinem Geldbeutel eine grünste Einkaufsmöglichkeit durch Lebensmittelspenden bieten.

Firmen und soziale Organisationen unterstützen Kinder finanziell schwacher Familien mit Hygieneartikeln

In Zusammenarbeit mit der Töpfer GmbH Dietmannsried, den Allgäuer Werkstätten Kempten, Hans Kolb Wellpappe Memmingen, Care4Smile Berlin und dem Drogeriemarkt Müller stellten die Kinderbrücke Allgäu Körperpflegesets für Kinder von null bis fünf Jahren und Jugendliche von zwölf bis 18 Jahren zusammen. Bei der ersten Lieferung im August seien etwa 5600 Euro investiert und knapp 800 Sets an insgesamt acht Allgäuer Tafelläden in Kempten, Kaufbeuren, memmingen, Mindelheim, Immenstadt, Bad Wörishofen, Lindau und Lindenberg verteilt worden.


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